Anfang des 19. Jahrhunderts werden viele Blasinstrumente revolutionär verändert und in ihren technischen Möglichkeiten erheblich verbessert. Dieser Umstand trägt auch zum Aufschwung der k.u.k.- Militärkapellen bei und gemeinsam mit ausgezeichneten Militärkapellmeistern gelingt es den Kapellen ein hohes Ansehen zu erreichen. Die Bevölkerung ist derart begeistert, dass der Wunsch eine solche Blaskapelle auch im eigenen Ort zu haben, immer stärker wird. Besonders bei kirchlichen Feiern, die im Freien abgehalten werden, ist eine laute Musik gefragt. So ist es wohl auch in Kraubath ein Anliegen, die kirchlichen Feste wie Ostern, Fronleichnam und Erntedank mit Blasmusik zu umrahmen.
1872 - 1897: Im Jahre 1872 kommt ein neuer Lehrer nach Kraubath. Sein Name ist Jakob Pils. Er stammt aus Böhmen, wo er 1831 geboren wurde. Bis 1891 wirkt er als Oberlehrer in der Kraubather Volksschule und ist zwischen 1872 und 1892 Organist der Pfarrkirche Kraubath. 1872 beginnt Herr Pils mit der Ausbildung von Schülern auf Streich- Schlag- und Blasinstrumenten. Nach etwa 2 Jahren Ausbildung können die Musiker erstmals als Kapelle in der Öffentlichkeit auftreten. - Das ist im Jahre 1874.
Das nächste Bild mit dem Titel "Aus der Jugendzeit" zeigt, dass bereits 1879 eine stattliche Anzahl von Musikern vorhanden ist.
Kapellmeister Pils (Mitte) mit der Kapelle
1897 - 1906: Am 11. April 1897 verstirbt Jakob Pils. Herr Gerhard Wagenmeister übernimmt die Kapelle. Über sein Schaffen liegen keine Aufzeichnungen vor. Im Jahre 1906 zieht Herr Wagenmeister berufsbedingt aus Kraubath fort.
1906 - 1910: Johann Leitold, er ist Militärmusiker, von Beruf Zimmermann und tritt bald nach der Gründung der Blaskapelle als junger Schlagzeuger in den Klangkörper ein. Als Bassgeiger spielt er begeistert Tanzmusik. In dieser Zeit wandern sehr viele Kraubather ab und nur mit viel Fleiß gelingt es Herrn Leitold, neue Musiker auszubilden.
1910 - 1912: Während dieser Zeitspanne ist ein Herr Hammer als Kapellmeister genannt. Von ihm ist nur bekannt, dass er neben seiner Tätigkeit als Kapellmeister hauptsächlich als Bassist in der Kapelle tätig war.
|
|
1912 - 1943: Konrad Gelbmann, der als Sohn der Bergbauernfamilie vulgo Gumpold in Kraubath/Aiden geboren wird, ist Musiker mit Leib und Seele. Neben seiner Mitarbeit im elterlichen Betrieb spielt er noch Tanzmusik. In den ersten Jahren nach der Jahrhundertwende wird von Kraubather Junggesellen ein Burschenverein gegründet. Herr Gelbmann gehörte ebenfalls diesem Verein an. Als einziges Mitglied des Burschenvereins mit musikalischer Vorkenntnis wird Herr Gelbmann vom Präsidenten des Vereines beauftragt, neue Kräfte zu schulen und die niedergehende Blaskapelle wieder aufzurichten.. |
"....Da in Kraubath bloß nur drei alte Bläser waren, konnte die Musik nie selbständig auftreten....so blieb nichts anderes übrig, als mehr als die Hälfte fremder Kräfte von auswärts anzufordern.." (handschriftliche Aufzeichnung des Herrn Gelbmann)
Nach eigenen Angaben hielt Gelbmann von April 1913 bis Oktober des selben Jahres 75 Proben ab. Im Oktober 1913 wird erstmals das Erntedankfest durch den neuen Klangkörper musikalisch umrahmt.
Der Erste Weltkrieg, welcher neben dem Kapellmeister auch andere Musiker zur Verteidigung des Vaterlandes abkommandiert, verurteilt die Musik zum Stillschweigen. Nach dem Krieg ist es wieder Kapellmeister Gelbmann, der sofort 10 Musiker nachschult. Bis diese Schüler den Klangkörper verstärken können, wird mit der St. Stefaner Kapelle gemeinsam musiziert, so dass der Spielbetrieb sofort wieder aufgenommen werden kann.
"Am 14.5.1927 war große Dekoration von 4 Musikern (Samek, Leitold, Eder und Steiner aus Preßnitz) für 50- jährige Tätigkeit bei der Kraubather Musikkapelle." (Vermerk aus der Pfarrchronik von Kraubath)
MUSIKVEREIN 1932

Noch vor dem 2. Weltkrieg versterben die Eltern des Kapellmeisters und so sieht er sich gezwungen, im Jahre 1943 wegen Arbeitsüberlastung und aus Altersgründen sein Amt als Kapellmeister zurückzulegen.
|
1943: Herr Karl Unterholzer wird Kapellmeister. Aus Köflach stammend, kommt er nach Kraubath und wird 1942 Gemeindesekretär. Während des 1. Weltkrieges ist er Militärmusiker. Neben seiner Tätigkeit als Kapellmeister leitet er den Gesangsverein Kraubath und singt im Kirchenchor mit. Nach dem 2. Weltkrieg arbeitet er mit großem Einsatz am Wiederaufbau der Musikkapelle Kraubath. Fortschreitendes Alter und Krankheit zwingen Herrn Unterholzer im Jahre 1955 die Leitung der Kapelle zurückzulegen. |
1948: Im September dieses Jahres fassen die Musiker den Beschluss ihre Kapelle als "Musikverein Kraubath" bei der Steiermärk. Landesregierung anzumelden. Gemäß dem Vereinsgesetz werden Statuten verfasst und mit der Führung des Vereines wird ab diesem Zeitpunkt ein Obmann beauftragt. Bis zu diesem Zeitpunkt lag die Führung der Kapelle in den Händen des jeweiligen Kapellmeisters. Als erster Obmann des Vereines wird Herr Johann Wörister, Werksdirektor des Magnesitbergwerkes in Kraubath, genannt.
|
Nachdem der Musikverein gegründet ist, werden ein Tamburstab und eine Schärpe angekauft. Als Tambur, bzw. Stabführer wird Herr Philipp Schiroky gewählt. Herr Schiroky wird 1917 geboren, erlernt den Beruf des Bäckers und führte sehr erfolgreich die Bäckerei in Kraubath. In jungen Jahren erlernt er beim damaligen Kapellmeister Gelbmann das Schlagzeugspiel und tritt im Alter von 12 Jahren der Kapelle als aktiver Musiker bei. Neben seiner Tätigkeit als Bäckermeister und Feuerwehrhauptmann findet Herr Schiroky immer wieder Zeit und Energie, tatkräftig für den Musikverein Kraubath zu arbeiten. Herr Schiroky verstirbt im Jahre 1981. |
|
1951: Herr Wörister verlässt aus beruflichen Gründen Kraubath und so muss die Stelle des Obmannes neu besetzt werden. Mit Matthias Birkner kann ein würdiger und verdienstvoller Nachfolger gefunden werden. Herr Birkner wurde 1896 geboren, war von Beruf Schuhmacher und führte in Kraubath eine Schuhmacherwerkstatt. Zwischen 1939 und 1945 begleitete Herr Birkner das Amt des Bürgermeisters und Standesbeamten in Kraubath. Während seiner Tätigkeit als Obmann des Musikvereines können sowohl eine Uniform als auch vereinseigene Musikinstrumente angeschafft werden. |
1955: Herr Felix Reischl aus Knittelfeld übernimmt die musikalische Leitung der Kapelle.
"...Wenn sich unsere Kapelle allerorts hören lassen kann und mit viel stärkeren Stadtkapellen messen kann, so ist das der Verdienst aller drei Kapellmeister und solange unser lieber Herr Reischl bei uns ist, wird unsere Kapelle in den künstlerischen Leistungen immer vorwärts schreiten..." (Vermerk des Obmannes Pirkner)
Aufgrund anhaltender Unstimmigkeiten sieht sich Herr Reischl im Jahre 1959 gezwungen, sein Amt als Kapellmeister in Kraubath zurückzulegen. Herr Unterholzer muss die Leitung der Kapelle wieder übernehmen.
Musikverein Kraubath 1958
1959: In diesem Jahr fasst man den Entschluss, noch fehlende Instrumente anzukaufen, um den gesamten Klangkörper mit vereinseigenen Instrumenten ausstatten zu können. Herr Gsaxner und Herr Schröcker schlagen vor, zur Präsentation der neuen Instrumente einen Bunten Abend abzuhalten und wird dieser Beschluss auch in die Tat umgesetzt. Aus dem erzielten Gewinn werden neue Instrumente angekauft und am 20.5.1959 feierlich eingeweiht.
|
1960: Nach dem Abgang von Herrn Reischl kann Herr Unterholzer nur vorübergehend die Leitung der Kapelle übernehmen. Glücklicher Weise wird mit Herrn Theodor Demmel ein Kapellmeister gefunden, der mit seiner musikalischen Ausbildung und seinem persönlichen Einsatz sehr wesentlich zum Aufschwung des Kraubather Musikvereins beiträgt. Herr Demmel wird 1924 in St. Marein bei Knittelfeld geboren. Er erlernt den Beruf des Elektrikers und übt diesen in der Hauptwerkstätte der ÖBB in Knittelfeld aus. Während seiner Jugendjahre nimmt er Unterricht in Geige und Bassflügelhorn. 1952 besucht er den Kapellmeisterlehrgang des Steiermärk. Blaskapellenverbandes. |
Seiner Tatkraft und seinem Können ist es zu verdanken, dass der Musikverein Kraubath zwei Jahrzehnte hindurch einen musikalischen Aufschwung erfahren durfte. Herr Demmel bildet während seiner aktiven Zeit beim Musikverein an die 60! Musiker aus.
Im Jahre 1980 ist Herr Theodor Demmel aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, das Amt des Kapellmeisters zurückzulegen. Ab diesen Zeitpunkt wirkt er bis zum Jahre 1990 als F-Tubist weiter im Verein mit. Thedi, wie ihn seine Freunde nennen wird in Würdigung seiner Verdienste zum EHRENKAPELLMEISTER des Musikverein ernannt. Neben seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Kapellmeister leitet er bis 1999 den Gesangsverein Kraubath. 2002 verstirbt Theodor Demmel.
1964: Neue Uniform: Herr Karl Schöffmann und Herr Max Rainer aus Kraubath werden beauftragt, neue Steireranzüge anzufertigen.
Die neuen Steireranzüge 1964
|
1968: Herr Birkner legt sein Amt als Obmann zurück und der damalige Obmannstellvertreter, Herr Georg Pfortner wird zum Obmann des Musikvereins gewählt. Herr Pfortner wurde im Jahre 1926 in Langenbruck geboren, erlernte den Beruf des Großhandelskaufmannes und musste 1944 zum RAD (Reichsarbeitsdienst) einrücken. Nach dem Krieg arbeitete er bis 1955 im Hartsteinwerk Preg. Ab 1955 war er als ÖBB-Beamter - zuletzt als Oberrevident - tätig. Für Kraubath leistet er neben seiner Tätigkeit als Musikvereinsobmann sehr wertvolle Dienste als Vizebürgermeister und als Bürgermeister der Gemeinde. Im Jahre 1983 verstirbt Herr Pfortner plötzlich und für alle die ihn kannten unerwartet. |
1974: 100-jähriges Bestandjubiläum des Musikvereines. Damit verbunden wird in Kraubath erstmals ein 3- Tage Zeltfest veranstaltet.
1976: Neueinkleidung des Vereines. Zur Finanzierung der neuen Anzüge wird im selben Jahr ein großes Bezirksmusiktreffen abgehalten, bei dem neben anderen Kapellen auch die Militärmusik Steiermark als Gastkapelle auftritt. Für die Organisation dieses Festes ist neben Obmann Pfortner auch Herr Wilhelm Kieberl wesentlich verantwortlich.
1978: Um die finanzielle Last des Musikvereines etwas zu erleichtern, erhält der Verein vom Bezirksverband abermals die Möglichkeit ein Bezirksmusiktreffen abzuhalten.
1979: Umstellung der Kapelle von der "Hohen" auf die "Tiefe" Stimmung. Ein Neuankauf aller Blasinstrumente des Vereines ist notwendig. Neben den Einnahmen aus den Musikfesten und den öffentlichen Zuwendungen ist es der Spendenfreudigkeit der Bevölkerung zu verdanken, dass diese Investition getätigt werden kann.

Musikverein 1979
|
|
1980: Theodor Demmel jun. übernimmt die musikalische Leitung der Kapelle von seinem Vater und übt dieses bis zum Jahre 1983 mit sehr viel Erfolg aus. Persönliche Gründe zwingen ihn, das Amt des Kapellmeisters, zurückzulegen. |
1982: Herr Georg Pfortner übergibt in Folge von Arbeitsüberlastung das Amt des Musikvereinsobmannes an seinen Stellvertreter, Herrn Alois Schaberl.
|
|
1983: Ing. Rudolf Illitsch wird mit der Leitung der Kapelle beauftragt und führt diese bis zum Jahre 1986. Der plötzliche Tod des Kapellmeisters der Brauereimusik Göß ruft Herrn Ing. Illitsch an das Dirigentenpult seiner Stammkapelle. Herr Ing. Illitsch folgt diesem Ruf und ist somit gezwungen, die musikalische Leitung des Musikverein Kraubath wieder abzugeben. |
Nachdem Herr Schiroky verstorben war, hatte der Musikverein rund 2 Jahre lang keinen Stabführer. Mit Herrn Heinz Rainer konnte dieses Amt wieder nachbesetzt werden.
|
1983: Josef Hörmann wird neuer Obmann. Seit 1954 als B- und Es- Klarinettist im Musikverein Kraubath tätig. Im Jahre 1982 wurde er zum Obmannstellvertreter des Musikvereines gewählt. Seine Zeit als Obmann ist von sehr vielen Änderungen geprägt. So muss er 3 mal einem neuen Kapellmeister suchen. Herrn Hörmann gelingt es, den Verein mit einer Tracht auszustatten. Berufliche und gesundheitliche Gründe zwingen Sepp 1991 sowohl als Obmann als auch als aktiver Musiker zurückzutreten. |
1984: Gemeinsam mit dem ÖKB Kraubath wird ein großes 3- Tage Zeltfest als Anlass des 110-jährigen Bestandes des Musikverein veranstaltet.
|
|
1986: Josef Ötschmaier wird mit der musikalischen Führung des Musikvereines betraut. Ihm gelingt es während seiner Zeit als Kapellmeister bei zwei Konzertwertungsspielen mit dem Musikverein Kraubath einen sehr guten Erfolg zu erzielen. Herr Ötschmaier führt den Verein sehr erfolgreich, sieht sich jedoch aus persönlichen Gründen gezwungen, mit Ende des Jahres 1988 das Amt des Kapellmeisters in Kraubath zurückzulegen. |
1988: Neueinkleidung des Musikvereines mit einer Tracht, bestehend aus Trachtenschuhe, grauen Stutzen, Lederhose, Trachtenhemd mit Mascherl, grauem Fuhrmannsrock und Trachtenhut.
|
|
1989: Ferdinand Hirn
übernimmt die musikalische Leitung des
Musikvereines und führt diesen mit Ausnahme einer kurzen
Unterbrechung (Harald Dietmair
leitet den Verein in dieser Zeit) bis Juli 2005. Mit Beginn seiner
Tätigkeit wird erstmals ein Jahresabschlusskonzert gegeben,
welches ab 1990 zum alljährlichen Wunschkonzert
umfunktioniert wird. Als 2. musikalischer Fixpunkt des
Vereinsjahres wird der Bunte Abend
eingeführt. |
1991: Der bisherige Obmannstellvertreter Heinz Rainer übernimmt zusätzlich zu seiner Stabführertätigkeit auch das Amt des Vereinsobmannes.
1994: Wird anlässlich des 120- jährigen Bestehens ein großes 3-Tage Zeltfest veranstaltet, weiteres wird eine Jubiläumsfestschrift herausgegeben. Im selben Jahr wird eine einwöchige Konzertreise nach Calella/Spanien zum dortigen Oktoberfest unternommen.
1997: Erstmals nach langer Zeit entschließt
sich der Musikverein einen Ausflug ohne Instrumente durchzuführen.
Die Reise geht für eine Woche nach Side/Türkei.
Zur Förderung des Nachwuchses wird eine Jugendkapelle
installiert. Im Rahmen des alljährlichen Vorspielabends
findet am 3. Juli dieses Jahres der erste Auftritt statt.
Im
Herbst dieses Jahres erscheint zum ersten mal die Zeitung "DER
MUSIKUS". Diese durchschnittlich 3 mal jährich
erscheinde Zeitung informiert über das rege Geschehen im Verein.
1998: In Vorausschau auf das 130-jährige Bestandsjubiläum 1999 wird erstmalig in der Vereinsgeschichte ein Tonträger in Form einer CD/MC produziert. Neben Kapellmeister Hirn sind vor allem Aufnahmeleiter Thedi Demmel jun. und Tontechniker Manfred Pölzl hauptausschlaggebend für das Zustandekommen dieser Aufnahme verantwortlich.
Im Mai des selben Jahres erhält der Verein von Frau Landeshauptmann Klasnic den "Steirischen Panther" für dreimalige erfolgreiche Teilnahme an Wertungsspielen innerhalb von fünf Jahren. Ende August wird eine Konzertreise zum befreundeten Jodlerclub Hasle-Rüegsau in die Schweiz unternommen.
Heinz Rainer legt
das Obmannamt zurück und ihm folgt in dieser Funktion Raimund
Krenn nach. Heinz bleibt weiterhin
als Obmannstellvertreter, sowie als F-Tubist aktiv im Verein tätig.
Nach 30- jähriger Funktionärstätigkeit legt Hans
Plank sen. seine Amt zurück.
Hans war von 1972 bis 1994 als Hauptkassier, sowie 1968-72 und
1994-98 als Hauptkassier-Stellvertreter für die finanziellen
Belange verantwortlich und fielen in seine Wirkungsperiode die
zweimalige komplette Neueinkleidung der Kapelle, sowie die komplete
Neuinstrumentierung des gesammten Klangkörpers.
Die Herrn
Karl Schöffmann,
Johann Plank sen.
und Josef Hörmann
werden als Ehrenmitglieder
in den Verein aufgenommen.
1999: Großes 3-Tage
Zeltfest vom 2. bis 4. Juli 1999. Freitag spielen die Original
Fidelen Mölltaler, Samstag Bezirksmusiktreffen mit rund 600
MusikerInnen des Bezirkes und befreundeter Kapellen des Bezirkes
Knittelfeld. Sonntag Heilige Messe, anschließend Frühschoppen
mit den Edlseern.
Neben dem Wunschkonzert wird eine 2.
Konzertveranstaltung als Fixpunkt in den Kalender des
Musikvereins aufgenommen. Es wird erstmals ein Bunter Abend
veranstaltet. Bei diesem konzertieren neben der großen
Blaskapelle auch die Jugendkapelle und weitere kleinen Formationen
des Vereins.Zur Abrundung des Programms werden musikalische Gäste
geladen.
Abermals wird eine Urlaubsreise ohne Musikinstrumente
unternommen und wird diesmal Tunesien für eine Woche Ziel
der Erholungsuchenden.
2001: Fa.Cranpool
stellt ihr Großraumlagerzelt dem Musikverein unentgeltlich zu
Verfügung und so wird am 25. und 26 August ein Zeltfest
veranstaltet.
Am 21. September hat der Musikverein Kraubath
die Ehre, beim Ruperti Kirtag in der Stadt Salzburg im
Stiegl-Zelt ein 4- stündiges Konzert geben zu können. An
die 1000 Besucher können sich an den Klängen des
Musikvereins erfreuen. Zudem werden Kontakte zum ORF-Salzburg
geknüpft und wird einige Tage später unsere CD „Gruß
aus Kraubath“ im Rundfunk gespielt.

Kraubath ist wieder einmal Veranstaltungsort für ein Konzertwertungsspiel. Der Verein tritt erstmals in der Stufe C an und erreicht mit 89 von 100 Punkten einen Sehr guten Erfolg.
2002: Baubeginn des neuen Probelokales. Dank intensiver Fürsprache unseres Bürgermeisters Erwin Puschenjak ist es gelungen, eine hohe finanziellen Zuwendung von Frau Landeshauptmann Klasnic und LH- Stellvertreter Schöggl zu erhalten, so dass einen Großteil des Baubudgets sichergestellt ist. Seit Mitte April laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren.
Am 10. August gewinnen die Fußballer des Kraubather Musikvereins das landesweite Fußballturnier der Blaskapellen in Gasen und werden LANDESMEISTER der Blaskapellen.
2003: Am 15. März wird der Verein bereits zum 2. mal für seine erfolgreiche Teilnahme an Wertungsspielen mit dem Steirischen Panther geehrt.
Am 12. April ist es so weit! Das neue Probelokal kann seiner Bestimmung übergeben werden. Nun hat der Musikverein endlich ein Vereinslokal, dass allen Ansprüchen des Vereins gerecht werden kann. Peter Steiner (Baustellenmanager), Christian Steiner (Heizung, Sanitär), Heinz Rainer (Elektro), Kurt Kranz (sämtliche Malerarbeiten), Hermann Bracher (Tischlerarbeiten) und Bernhard Rinder (Trockenausbau, Maurerarbeiten) kam der größte Anteil der Arbeit zu, alle Musikerinnen und Musiker leisteten unentgeltlich insgesamt rund 2.300 Arbeitsstunden. Dadurch konnten die Baukosten von EUR 450.000,-- auf EUR 380.000,-- gesenkt werden!
2004: Am 27. Mai erhält der Verein zum ersten Mal den ROBERT STOLZ PREIS für die ausgezeichnete Teilnahme an 3 Wertungsspielen während der letzten 5 Jahre. Obmann Raimund Krenn, Stabführer Robert Friess und Kapellmeister Ferdinand Hirn dürfen diese Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde in der Grazer Burg entgegen nehmen.
2005: Nach 16-jähriger Tätigkeit legt Kapellmeister Ferdinand Hirn sein Amt als Kapellmeister zurück, als Nachfolger kann sein bisheriger Stellvertreter Rudolf Steiner nominiert werden.
2006: Bei der Jahreshauptversammlung 2006 legt Krenn Raimund das Amt des Obmann nach 8 Jahren ab. Als Nachfolger wird Friess Robert ernannt.
|
|
Der Musikverein Kraubath gibt voller Stolz bekannt, dass eine weitere Musikerin des Vereins dieses Jahr das „goldene Leistungsabzeichen“ bestanden hat. Unsere Querflötistin Gruber Katharina bestand die Prüfung in Frohnleiten mit „gutem Erfolg“ und man kann getrost behaupten, dass sie damit zu den musikalischen Säulen des Vereins zählt. Hiermit noch einmal alles Gute für deine weitere musikalische Laufbahn. |
|
|
2007: Im September 2007 wurde Frau Mag.art Birgit Berger als neue Kapellmeisterin verpflichtet. Birgit wurde als zweite Tochter einer Familie geboren, in der Musik schon seit jeher einen hohen Stellenwert eingenommen hatte. So war ihr Urgroßvater, Lorenz Geher, Komponist, Arrangeur und beherrschte selbst eine Vielzahl von Instrumenten. Weiters war er als Kapellmeister der Dorfmusik und eines Musikvereines im Bezirk Schwechat (NÖ) tätig. Ihren musikalischen Werdegang startete Birgit im Alter von etwa 7 Jahren in Form von Blockflöten- und Glockenspielunterricht, sowie Chorgesang. Etwa ein Jahr später begann sie im Musikverein Oberlaa Trompete zu lernen. Bis zu ihrer Aufnahme am Konservatorium Wiener Neustadt erhielt sie Privatunterricht im Musikverein. Sie legte die Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze (1990), Silber (1993) und Gold (1997) ab und war bis zu ihrer Übersiedlung in die Steiermark als Landesjugendreferentin des Wiener Blasmusikverbandes tätig. Am 1.7.2005 schloss Birgit ihr Musikstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, mit der Sponsion zur Magistra artium (Mag.art.) ab. Ihre Studienschwerpunkte waren: Elementare Früherziehung (Musik mit Keinkindern) und Popularmusik/Jazz. Seit 2004 ist sie als Musiklehrerin für Trompete, Flügelhorn und Musikalische Früherziehung an der Musikschule der Stadt Knittelfeld angestellt, im gleichen Jahr nahm sie ihre Unterrichtstätigkeit im Musikverein Kraubath auf. Seitdem ist sie hier für die Ausbildung der Jungmusiker auf der Trompete und dem Flügelhorn zuständig. Ihre Unterrichtsfächer umfassen Einzel- und Gruppenunterricht (Blechblasinstrumente und Blockflöte), sowie Ensemblespiel und Musikalische Früherziehung. |